Integrative psychotherapeutische Begleitung für Erwachsene, wenn Arbeit, Verantwortung oder berufliche Veränderungen psychisch belastend werden.
Lauf an der Pegnitz · Metropolregion Nürnberg
Arbeit kann Sinn geben, Entwicklung ermöglichen und Zugehörigkeit stiften. Gleichzeitig kann sie psychisch belasten: hohe Anforderungen, Verantwortung, Konflikte oder Veränderungen können Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit bringen.
Manchmal entstehen Beschwerden schleichend, manchmal gibt es einen konkreten Auslöser. Etwa eine Restrukturierung, einen Konflikt, eine Kündigung oder den Verlust einer vertrauten Rolle. Und oft reicht es nicht mehr aus, einfach „weiterzumachen wie bisher“.
Wenn das Bisherige nicht mehr trägt, kann eine psychotherapeutische Begleitung der passende Rahmen sein.
Wobei ich dich begleite
Ein Schwerpunkt meiner Praxis liegt auf psychischen Beschwerden und Belastungsreaktionen im Zusammenhang mit Arbeit, Verantwortung oder beruflicher Veränderung.
Dazu können insbesondere gehören:
- Anhaltende berufliche Überforderung und Erschöpfung
- Ängste, Sorgen und Grübeln im Zusammenhang mit Arbeit und Verantwortung
- Belastende Konflikte am Arbeitsplatz
- Schwierige Führungs- und Verantwortungssituationen
- Berufliche Krisen, Kündigung oder Verlust einer Rolle
- Restrukturierung, Veränderungsdruck und Unsicherheit
- Hoher eigener Leistungsanspruch und Selbstwertprobleme
- Depressive Verstimmungen im Zusammenhang mit beruflichen Belastungen
- Übergänge zwischen Karriere- und Lebensphasen
Im Folgenden beschreibe ich diese Situationen etwas genauer, damit du eine Vorstellung davon bekommst, ob deine Situation in meine Praxis passt.
Wenn der Druck zwickt: Anpassungs- und Belastungsreaktionen
Belastungen durch Arbeit äußern sich häufig als Anpassungs- oder Belastungsreaktion. Das ist die Antwort der Psyche auf eine Situation, die über die bisherigen Bewältigungsmöglichkeiten hinausgeht: eine erhebliche Umstellung, eine lange Phase hoher Anforderungen, ein Konflikt oder ein einschneidendes Ereignis.
Typisch ist, dass die Reaktion in einem nachvollziehbaren Zusammenhang mit der Situation steht. Eine Belastungsreaktion ist keine Schwäche. Sie ist ein Signal, dass etwas nicht mehr trägt.
Wenn das Denken nicht zur Ruhe kommt: Ängste, Sorgen und Grübeln
Viele Menschen, die beruflich stark belastet sind, kennen das ständige innere Kreisen: Gedanken an Erwartungen, an mögliche Fehler, an Gespräche, die kommen könnten. Das Denken findet keine Ruhe mehr, auch abends nicht, auch am Wochenende nicht.
Daraus können Ängste entstehen, Sorgen, eine dauerhafte innere Anspannung, Verspannungen, Schlafprobleme oder das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.
Wenn alles grau wird: Depressive Verstimmungen
Anhaltende berufliche Belastung kann in depressive Verstimmungen übergehen. Mögliche Anzeichen: gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit oder das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden.
Wichtig: Bei depressiven Symptomen ist immer eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Ich arbeite bei Bedarf mit Ärzten und Therapeuten zusammen und sage dir offen, ob und wie ich dich in deiner Situation begleiten kann.
Wenn nichts mehr geht: Überforderung und Erschöpfung
Anhaltende Erschöpfung ist mehr als Müdigkeit. Sie zeigt sich darin, dass Erholung nicht mehr greift: Wochenenden bringen keine Energie zurück, Urlaub hilft nur kurz, das Gefühl der Verausgabung bleibt.
Erschöpfung trifft häufig Menschen mit hoher Verantwortung, hoher Leistungsbereitschaft und einem starken Pflichtgefühl. Menschen, die lange „funktioniert“ haben, bis es nicht mehr ging.
In der Therapie geht es dann darum, die eigenen Grenzen wieder zu spüren, die Mechanismen zu verstehen, die zur Erschöpfung geführt haben, und Wege zu finden, die Belastung dauerhaft zu vermindern.
Wenn der Selbstwert von der Leistung abhängt: Leistungsanspruch und Selbstwert
Wer seinen Wert über Leistung definiert, hat im Berufsleben viel gewonnen, aber auch viel zu verlieren. Hoher eigener Leistungsanspruch, der Wunsch, alles richtig zu machen, Schwierigkeiten, Nein zu sagen, oder ein innerer Kritiker, der nie zufrieden ist: Das kann lange Zeit anspornen, über Jahre aber auch erschöpfen.
Nach einer Krise, einem Scheitern oder einem Karriereknick kann das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit leiden. Unsicherheit, Selbstzweifel oder die Angst, etwas nicht mehr zu schaffen, können die Rückkehr in den Arbeitsalltag erschweren.
Wenn sich alles verschiebt: Krisen, Übergänge und Rollenverlust
Berufliche Krisen, Kündigung, der Verlust einer vertrauten Rolle, der Übergang in eine neue Lebensphase: An solchen Stellen können sich Belastungen bündeln und alte Fragen neu stellen.
Oft sind es genau diese Übergänge, in denen Menschen psychotherapeutische Begleitung suchen. Nicht weil etwas „kaputt“ wäre, sondern weil eine Phase zu Ende geht und die nächste noch unklar ist.
Der berufliche Kontext ist nie die ganze Geschichte
All diesen Belastungen gemeinsam ist: Sie entstehen nicht im luftleeren Raum. Berufliche Belastungen treffen auf persönliche Erfahrungen, Werte, Muster und biografische Prägungen.
Deshalb beziehe ich persönliche, familiäre und biografische Themen ein, wenn sie für das Verständnis und die Bearbeitung der aktuellen Belastung relevant sind.
Meine mehr als 25 Jahre eigene Führungs- und Managementerfahrung helfen mir dabei, organisationalen Zusammenhängen zu folgen: Erwartungen, Rollen, Strukturen, Veränderungsprozessen. Sie ersetzen keine psychotherapeutische Perspektive. Sie erweitern sie um ein Verständnis dafür, wie Organisationen, Verantwortung und Veränderungsdruck tatsächlich erlebt werden.
Was meine Arbeit auszeichnet
Meine psychotherapeutische Arbeit basiert auf einer Ausbildung in Integrativer Psychotherapie sowie einer systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Arbeitsweise. Ergänzt wird diese Perspektive durch mein Studium der Psychologie (laufend) und meinen akademischen Hintergrund in Wirtschaftspädagogik (M.A.).
Meine Differenzierung liegt in der Art meiner Arbeit: strukturiert, psychologisch fundiert, reflektiert, lebensnah und auf Augenhöhe.
In einem Satz: Verstehen, was belastet. Orientierung zurückgewinnen. Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Mehr dazu habe ich im Beitrag „Wie ich als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeite“ beschrieben: Link zum Journal-Beitrag
Psychotherapie ist nicht Coaching
Da ich sowohl als Coach als auch psychotherapeutisch arbeite, ist mir eine klare Unterscheidung wichtig:
Coaching beginnt typischerweise mit einer Entwicklungsfrage:
- Wo möchte ich hin?
- Was möchte ich verändern?
- Welche Entscheidung möchte ich treffen?
Psychotherapie beginnt mit einer psychischen Belastung:
- Was belastet mich?
- Warum komme ich damit nicht mehr ausreichend zurecht?
- Wie kann ich wieder mehr Stabilität und Handlungsmöglichkeiten gewinnen?
Coaching richtet sich an Menschen, die psychisch ausreichend stabil und handlungsfähig sind und ihre Entwicklung bewusst gestalten möchten. Psychotherapie hat einen anderen Rahmen: Wenn psychische Beschwerden entstanden sind, andere Lebensbereiche zunehmend beeinträchtigen oder bisherige Bewältigungsstrategien nicht mehr tragen, ist eine psychotherapeutische Behandlung angemessener.
Rahmen, Kosten und Erstgespräch
Die psychotherapeutischen Sitzungen dauern 60 Minuten und finden in meiner Praxis in der Siebenkeesstraße 7 in Lauf an der Pegnitz statt, gut erreichbar in der Metropolregion Nürnberg. Die Behandlung erfolgt auf Selbstzahlerbasis; die Kosten orientieren sich an dem auf meiner Website genannten Stundensatz.
Wenn du klären möchtest, ob eine psychotherapeutische Begleitung für deine Situation sinnvoll sein könnte, kannst du dich telefonisch oder per E-Mail bei mir melden. Für die erste Kontaktaufnahme genügt eine kurze Nachricht mit deinem Namen und einer Rückrufmöglichkeit.
Telefon: 09123 / 1831695 E-Mail: therapie@marcscholten.de
Wichtiger Hinweis
Ich bin Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, seit 2014. Das heißt, ich verfüge über die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz. Ich bin kein approbierter Psychotherapeut und kein Arzt.
Meine Praxis ist keine Notfallversorgung. Bei akuten Krisen, etwa bei Suizidgedanken oder einer akuten Gefährdung, wende dich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), die Notrufnummer 112 oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 bzw. 0800 111 0 222, rund um die Uhr, kostenlos und anonym).



